DM 2018 Frauen in Wiedensahl

 

 

10-dpv-135pxDM Frauen in Wiedensahl Deutscher Meistertitel und zusätzlicher Startplatz für Rheinland-Pfalz

Für den PVRLP gingen vier Damen-Teams an den Start im niedersächsischen Wiedensahl.

 

Neben der aufgrund der Vorjahresleistung gesetzten Triplette Anja Deubel/ Carsta Glaser/ Dagmar Knobloch konnten sich auf der Quali in Rheingrafenstein drei weitere Formationen einen Startplatz ergattern.

Hier zu deren Abschneiden:

 

RhPf 02: Chalisa Klein (TSG Mittelbach-Hengstbach), Janet Müller (1.BV Pirmasens 1999), Gina Müller (TSG Mittelbach-Hengstbach)

Nach einer denkbar knappen Auftaktniederlage gegen Berlin01 konnte die zweite Partie gegen NiSa02 gewonnen werden. Somit traf man in der Barrage erneut auf den ersten Gegner und diesmal ging man als Sieger vom Platz. Das bedeutete den Einzug in die KO-Runde.

Leider konnte das Team verletzungsbedingt im 1/16tel-Finale nur noch zu zweit antreten und war folglich chancenlos gegen NRW03.

 

RhPf 03: Claire Bonnamour (TSV 1882/1921 Flörsheim-Dalsheim), Conny Ignor (Bornheimer BC Nooh Draa), Tanja Sitt (SV Schweighofen)

Für diese Mannschaft war das Turnier leider bereits nach der Poule-Phase beendet.

Hier unterlagen sie zuerst Ost01 und im zweiten Spiel NRW04.

 

RhPf 04: Edith Kalinna (1.BC Niederkirchen 04), Jutta Binzel, Kornelia Frisch (beide SV 1920 Kübelberg)

Im ersten Spiel musste man noch eine Niederlage gegen Hessen07 hinnehmen, bevor sie besser in Lauf kamen und BaWü05 schlagen konnten.

Dann musste man in der Barrage wieder gegen das hessische Team antreten und konnte die Revanche klar für sich entscheiden. Im 1/16tel-Finale war dann gegen Bayern05 nach einem 06 zu 13 Endstation.

 

RhPf 01: Anja Deubel (BF Wartbergbouler Alzey), Carsta Glaser(BC Herxheim), Dagmar Knobloch (BF Wartbergbouler Alzey)

Das für Rheinland-Pfalz auf Platz 1 startende Team, konnte sich im Finale mit einem deutlichen 13 zu 4 gegen Hessen 2 durchsetzen. Dem voraus gingen zwei anstrengende Wettkampftage, die anfangs diesen Erfolg nicht vermuten ließen. Das Turnier begann holprig und die Vorrunde konnte nur denkbar knapp mit einem 13:12 gegen Bayern 2, 10:13 gegen Baden-Württemberg 11, dann im Entscheidungsspiel 13:10 erneut gegen Bayern 2, erfolgreich überstanden und damit die Qualifikation für die Hauptrunde gesichert werden. Mit dem Dauerregen stellte sich dann aber eine konstant gute Spielleistung ein, sodass im 1/16 - Finale Hessen 1 zu 8 und im 1/8 - Finale am späten Samstagabend, Baden-Württemberg 12, ebenfalls zu 8 besiegt werden konnte.

Am Sonntagmorgen startete das Team konzentriert und mit Siegeswille. Durch einen deutlichen 13:4 Sieg im 1/4 - Finale über Baden-Württemberg 9 war die Qualifikation für das Halbfinale erreicht. Hier wartete Baden-Württemberg 2, die Titel-Favoritinnen mit den beiden Nationalspielerinnen Muriel Hess (PC Burggarten Horb) und Verena Gabe (Allstars Rhein-Neckar Schwetzingen) sowie ihrer Spielpartnerin Ann-Katrin Hartel (PC Gründau). Die drei Rheinland-Pfälzerinnen übernahmen nach einem 0-2 Rückstand in der zweiten Aufnahme mit 3-2 die Führung in diesem Spiel und gaben diese mit einer druckvollen sowie konstant guten Leistung bis zum Endstand von 13-8 nicht mehr aus der Hand. Im Endspiel konnten die Hessinnen von Anfang an unter Druck gesetzt werden, sodass der am Ende klare Sieg zu keiner Zeit gefährdet schien. Damit konnte der bisher größte Erfolg der Mannschaft, der 3. Platz der Deutschen Meisterschaft in 2014 getoppt werden, als das Halbfinale die Endstation des damaligen Turniers war.

 

Für den PVRLP-Vorstand

Jennifer Wagner / Frauenwartin

Carsta Glaser / Kaderbeauftragte