Länderpokal 55 plus Diefflen (Saarland)

Am 17.07./18.07.2021 fand in Diefflen der Länderpokal 55 plus statt. Nach dem 4.Platz in Rastatt 2020 ging man mit dem Team mit einem gesunden Selbstvertrauen ins Rennen, zumal die Vorbereitung sehr gut verlief. Die Ü55 Frauen ging unverändert an den Start, lediglich die Ü55/65 Herren mussten an zwei Positionen verändert werden. 

Am Schluss blieb ein 6. Platz, der die Erwartungen nicht ganz erfüllte. Das mehr drin gewesen wäre, beweisen der 1.Platz der Ü65 sowie der 3. Platz von Malik Faas beim Tireur Wettbewerb.

Die Ü65 präsentierte sich in vorbildlicher Verfassung, angetrieben von Josef Schreiner, der auch dieses Jahr die Rolle des Kapitäns annahm und seine Mitspieler in kritischen Situationen mitriss und motivierte. So fuhr man mit 6:1 Siegen den Turniersieg ein. 

Die Ü55 Frauen hatte sich viel vorgenommen, konnte man doch in gleicher Besetzung spielen. Jedoch sollte es an diesen Tagen nicht klappen. Abhaken, wir denken, mit diesem Team werden wir noch viel Spass haben.

Die Ü55 Herren mussten sich erst zusammenfinden und mussten zudem noch auf Thomas Merz verzichten, der erst am Abend anreiste. Nach zwei Niederlagen rappelte man sich auf und kam zum 2:2, doch diese Steigerung konnte man letztendlich nicht kompensieren.

Am Schluss war man mit den Ergebnissen zufrieden, vor allem die Harmonie in der Mannschaft lässt für die Zukunft hoffen.

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz (Chef d`equipe) 

Corona Regelungen

Hallo Boulisten,

da die Coronasituation sich immer mehr entspannt und die Einschränkungen immer mehr gelockert werden sind wir natürlich auch dabei unsere Vorgaben zu überarbeiten.

Im Ligakonzept haben wir die Bewirtung ausgeschlossen. Auf Grund der Änderungen würden wir die Vereine bitte, die ihre Gäste bewirten möchten, das selbst mit den zuständigen Behörden vor Ort zu klären. Sollten diese grünes Licht geben, werden wir uns nicht dagegen stellen.

Für das Präsidium

Sven Fiedler Ligawart

Sportabzeichenabnahme

Saskia Helfenfinger-Jeck
Montag, 12. Juli 2021 – 15:30 Uhr
In Frankreich ist es ein Nationalsport. Boule oder Pétanque werden in Ludwigshafen
aber auch intensiv gespielt. „Wir sind hier wirklich eine Hochburg“, sagt Horst Hein,
Jugendwart des rheinland-pfälzischen Verbandes. Schließlich kommen nationale Titelträger aus der größten pfälzischen Stadt. Und diese haben etwas ausgelöst.
Kaugummi kauend kniet Hannes Eberspach im Ring. Tief hat er sein rotes Käppi mit dem
markanten Logo der New York Yankees ins Gesicht gezogen, formt die Hand kurz zu einem
Art Rohr, pustet hindurch, greift die silberne Kugel, führt den Arm nach hinten und lässt sein
Spielgerät just im richtigen Augenblick los. Ein immer wiederkehrendes Ritual. Tausende
Mal erprobt. Im Gegensatz zu den anderen Spielern am Sonntag wirft oder legt Eberspach aus
der Hocke. Er erhofft sich damit einen sichereren und kontrollierteren Abwurf als aus dem
Stand. Fast berührt seine Kugel das „Cochonnet“, das auf Französisch doch etwas eleganter
als die deutsche Übersetzung Ferkel oder Schweinchen klingt. Der 14-Jährige heimst einen
Dreier ein.
Bei der ersten Aufgabe des Boule-Sportabzeichens muss die Spielkugel in sechs Versuchen in
den Zielsektor mit unterschiedlichen Wertungsbereichen gelegt werden. Einen, zwei oder gar
drei Punkte gilt es zu holen. Wer komplett daneben liegt, für den muss Prüferin Anette
Schangai auch mal zwangsläufig eine Null eintragen. Ob Eberspach mit dem ersten
Durchgang zufrieden ist? Anzusehen ist es ihm nicht, denn während der knapp zweistündigen
Prüfung hat der Youngster sein Pokerface aufgesetzt, verzieht kaum eine Miene. Nur hin und
wieder, so zumindest lässt es sich ansatzweise erahnen, huscht ein kleines Lächeln über sein
Gesicht oder er ruft seiner Boule-Kollegin Emily Weiß ein aufmunterndes „Allez“ zu.

Ludwigshafener starten beim Länderpokal
Am Ende reicht es für den Edigheimer zum Bronzenen Sportabzeichen. Der 14-Jährige ist ein
echter Pétanque-Profi, war bei den Minimes, der jüngsten Altersklasse, bereits zwei Mal
deutscher Meister. Unter anderem mit Nachwuchs-Nationalkader-Athlet Alexander Hein
(ASV Ludwigshafen), der am Sonntag zeitgleich das Leistungsabzeichen beim Jugendwart
des rheinland-pfälzischen Landesverbandes, Horst Hein, macht, wird Eberspach in Kürze
beim Länderpokal im Saarland starten. In der Pfalz gebe es aktuell 28 Kinder, die mit Lizenz
spielen, 17 allein kämen aus Ludwigshafen, sagt Horst Hein stolz. „Wir sind hier wirklich
eine Hochburg“, macht er deutlich.
Ein langgezogenes „Ja“ hallt am Sonntagnachmittag kurz nach halb vier über den Platz.
Ingrid Kaiser (75) freut sich wie Bolle über das Silberne Boule-Sportabzeichen. Lange ist die
ehemalige Physiotherapeutin noch nicht dabei. „Das sind vielleicht jetzt zwei Jahre“, sagt die
Sportskanone. Gemeinsam mit Ehemann Walter-Georg war sie damals im Heuweg spazieren
und entdeckte die schmucke Anlage des VSK. Da war es um sie geschehen. Seitdem kommt
sie regelmäßig hierher und spielt gemeinsam mit ihrem Mann oder aber alleine.
Rückblick: Paul Lagall, Boule-Abteilungsleiter des VSK Niederfeld, gibt um Punkt 14 Uhr
den Startschuss und schickt die Boulisten mit den Worten „Lasst die Spiele beginnen“ auf die
Anlage. In ihrer ruhigen Art erklärt Anette Schangai, eine von nur zehn Prüfern in Rheinland Pfalz und dazu noch die einzige Frau, den Ablauf der sechs Prüfungsaufgaben: drei Übungen
im Legen, drei Übungen im Schießen. Jeder, so stellt sich heraus, hat dort oder dort seine
Stärken und Schwächen. Und dann kommt ja noch der sich ständig wechselnde Untergrund
hinzu, der so manchen Boulisten im Idealfall innerlich oder lauthals fluchen lässt. „Ein
einziges Steinchen kann die komplette Richtung verändern“, erklärt Lagall. Auch die
Witterung hat Einfluss auf die Bodenbeschaffenheit, die den Akteur immer wieder aufs Neue
fordert.

Technik hat ihre Tücken
Die Technik des Boulespielens hat ihre Tücken, benötigt Übung und der Abteilungsleiter
demonstriert, wie sich je nach Handhaltung die Richtung der Kugel ändert. Der Handrücken
zeigt beim Legen und Schießen grundsätzlich nach oben, der Daumen – ob nach oben oder
unten gerichtet – leitet einen Links- oder Rechtsdrall ein.
Das Boule-Sportabzeichen richtet sich explizit an Breitensportler. Doch ganz so einfach ist es
dann doch nicht, das Bronzene, Silberne oder gar Goldene zu bekommen. Dementsprechend
konzentriert geht es im Boulodrom zur Sache. „Gespielt wird mit Schwung, aber ohne Kraft“,
erläutert Lagall. Und selbst dem erfahrenen Boulisten passiert es, dass bei der ersten Prüfung
im Legen die eine oder andere Kugel weitab des eigentlichen Sektors landet. Schnell aber
grooven sich die Spieler ein. Das Gefühl für die Entfernung habe sie beim Golfen gelernt,
erzählt Ingrid Kaiser. Anfangs war das Legen eine ihrer Stärken. „Ich war erst eine
,Legehenne’ und habe mit der Zeit den Mut zum Schießen gefunden“, sagt sie lachend. Bei
Schießprüfung eins gilt es sechs Kugeln aus dem Schießkreis zu bugsieren. Auch hier werden
Punkte verteilt. Eines sei verraten: Nicht jeder sammelt am Sonntag ausreichend Zähler fürs
Boule-Sportabzeichen. Aber zum einen war es eine Premiere beim VSK und zum anderen, so
versprechen es die Verantwortlichen, wird es nicht die letzte Möglichkeit bleiben, sich im
Boule-Sportabzeichen zu versuchen. „Der Spaß steht ja im Vordergrund“, meint eine
keinesfalls enttäuschte Seniorin und macht sich nach der Prüfung auf, um noch eine Runde
Boule zu spielen – ganz ohne Druck.

Verabschiedung

Liebe Verbandsmitglieder,

meine Amtszeit neigt sich dem Ende zu, ein Grund mich bei Euch allen für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu bedanken.

Der Dank gilt den Mitgliedern des Vorstands, die trotz Unterbesetzung den Betrieb nicht nur aufrecht erhalten, sondern auch weiterentwickelt haben.

Dazu gehören auch die Vertreter der Vereine, die bei der Landesversammlung den Vorstand mit kritischen konstruktiven Beiträgen unterstützt haben.

Dabei ging es um erste Praxiserfahrungen der neuen Ligaordnung und nachfolgend die Einteilung der Struktur in vier Bezirke.

Ein weiterer Punkt war die Verpflichtung der Vereine, Schiedsrichter zu stellen. Hier sind wir auf einem guten Weg.

Das Ziel, die Spieler, die unseren Verband bei DM´s und dem Länderpokal vertreten, mehr zu unterstützen, haben wir umgesetzt und eine sehr positive Resonanz erhalten. Hier ist jedoch noch mehr Unterstützung von Trainer/Betreuern/Beauftragten notwendig, der Sportwart alleine wird das nie stemmen können. Leider ist das Ziel, einen B-Kader aufzustellen, auf der Strecke liegen geblieben.

Ich freue mich auf, dass der Vorstand mir das Mandat erteilt hat, auch nach dem offiziellen Ausscheiden am nächsten Samstag unsere Teams beim Länderpokal führen zu dürfen.

Sehr positiv ist, dass es uns gelungen ist, den Kontakt zum DPV zu intensivieren. Somit ist der PVRLP wieder ein zuverlässiger Partner im Verbund.

Und nicht zuletzt die Herausforderung Corona. Ich persönlich habe mich gefreut, mit welcher Souveränität die Vereine der Krise entgegengetreten sind. Aufgrund der regional unterschiedlichen Vorschriften konnten wir da nur unterstützend mitwirken. Und wir alle haben es geschafft, die Landesversammlung „online“ sehr diszipliniert durchzuführen.

Ich freue mich, dass es offensichtlich Bewerber gibt, die unseren Verband führen und weiterbringen wollen.

Ich wünsche Euch, den Spielern, den Vereinsvertretern und dem zukünftigen Vorstand alles Gute und viel Erfolg.

Lydia, Jonas und mir war es eine Ehre, den Verband führen zu dürfen.

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz

Präsident PVRLP

DM 2021 PVRLP Nominierungen Update

Liebe Verbandsmitglieder, 

Hier die Nominierungen für die DM´s aktualisiert. Wir bitten Euch, sich auf der Homepage des DPV nach den Terminen zu erkundigen. Solltet ihr verhindert sein, bitte Nachricht an die Geschäftsstelle, damit ein Nachrücker Euch vertreten kann.

Eine Mannschaft hat die Meldung für die Ü55 zurückgezogen.

Hier geht es zur Übersicht:

https://pvrlp.com/wp-content/uploads/2021/07/DM-2021-PVRLP-Nominierungen.pdf

Wir wünschen den Teams viel Erfolg !

Stefan Zwirtz

Präsident PVRLP

Info PVRLP

Liebe Verbandsmitglieder, 

hier eine Info zum aktuellen Stand der Aktivitäten des PVRLP.

Die Vorbereitungen für den Ligabetrieb 2021 sind in vollem Gange. So koordiniert Norbert die Schiedsrichtereinsätze und der Novizen. Bei den Novizen sind die Meldungen noch etwas schleppend, dass wird sich hoffentlich ändern.

Der Länderpokal steht am 17.7.2021 vor der Tür, der Kader steht und ist hoch motiviert. Auch diesmal haben wir optimale Vorrausetzungen für den Kader schaffen können und alle in einem Hotel untergebracht, dass zudem nicht weit vom Veranstaltungsort liegt. Morgen wird in Rockenhausen ein Training stattfinden, bei dem die finale Mannschaftszusammensetzung insbesondere bei den Herren festgesetzt wird. Bereits am letzten Wochenende hat der neue Beauftragte Olaf Becker seine Fachkompetenz bei dem Sichtungs- und Abschlusstraining der Espoirs im Beisein von Horst Hein (Jugendwart) und mir unter Beweis gestellt. Besonders haben Horst und mir gefallen, dass die Corona-Regeln strikt eingehalten wurden inkl. Tests.

Ich freue mich, dass der Vorstand mich auch nach meinem Ausscheiden aus dem Vorstand als Chef d´Equipe und damit der Betreuung des Kaders nominiert hat. 

Die Geschäftsstelle ist seit dem 01.07.2021 wie angekündigt an Sven übergegangen, Jonas und ich unterstützen ihn vollumfänglich und hoffen, dass der Wechsel für Euch in der Phase der Übergabe keine Unannehmlichkeiten bereitet. 

An dieser Stelle nochmals Dank an Jonas für die souveräne Führung der Geschäftsstelle in den letzten Jahren und vor allem auch die Unterstützung beim Kontakt zum DPV und bei Aufgaben im Sportwesen, einer wichtigen Schnittstelle zu den Vereinen und unseren Spielern.

Die Landesversammlung findet wie geplant in Hackenheim statt. Wir werden Euch zeitnah die speziellen Bedingungen zusenden. Wir freuen uns, dass schon viele Anmeldungen vorliegen.

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz

Präsident PVRLP