Qualifikation in Rheinland-Pfalz zur 44. Deutschen Meisterschaft Doublette

57 Teams trafen sich in Morbach, um sechs Startplätze für die 44. Deutsche Meisterschaft Doublette auszuspielen.

Für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft Doublette hatten sich diesmal besonders viele Teams angemeldet. Ein Grund dafür dürfte auch die Nähe des diesjährigen Austragungsortes Saarlouis im Saarland gewesen sein.

Nach anfänglichen organisatorischen Schwierigkeiten, die Sportwart Peter Gilbert mit Ruhe, Umsicht und der Unterstützung der Schiedsrichter Klaus-Dieter Kalweit und Thomas Besser lösen konnte, begann die Poulephase mit leichter Verspätung gegen 10 Uhr. Bei sommerlichem, aber noch gut erträglichem Wetter wurden die ersten Partien angepfiffen.

Vor Spielbeginn begrüßte Peter Gilbert die anwesenden Spielerinnen und Spieler. Nach kurzen Erläuterungen durch die Schiedsrichter sowie einem Grußwort von Serge Anthony, dem Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins Pétanque 07 Morbach, konnten die Spielrunden beginnen.

Die 15 Poules wurden zunächst anhand der Setzliste mit ihren jeweiligen gesetzten Teams besetzt. Die übrigen Positionen wurden anschließend zugelost. Da die Teams mit vielen Ranglistenpunkten auf diese Weise in der ersten Runde nicht aufeinandertrafen, zeichnete sich bereits früh ab, dass am Ende starke Teams um die sechs Startplätze kämpfen würden.

Nach der Poulerunde folgte die Quadragerunde. Hier mussten zwölf Teams mit einem Poule-Ergebnis von 2:1 erneut antreten, bevor die erste Qualifikationsrunde mit 24 Teams begann. Nach dem Ausscheiden weiterer zwölf Teams startete gegen 18 Uhr die entscheidende letzte Runde.

Die Poulerunden, die Quadragerunde und die erste Qualifikationsrunde wurden mit Zeitbegrenzung von 60 Minuten zuzüglich zwei Aufnahmen gespielt. Die letzte Runde wurde hingegen ohne Zeitlimit ausgetragen und sollte die endgültigen Qualifikanten ermitteln.

Erfreulich war, dass sich unter den letzten zwölf Teams eine beachtliche Zahl junger Spieler befand, die um die Startplätze kämpften. Am Ende qualifizierten sich ausschließlich reine Vereinsteams.

Neben Antony Caquelard und David Brahm vom Bouleclub Saubrenner Wittlich, die als Rheinland-Pfalz 1 aufgrund ihrer Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft im Vorjahr bereits qualifiziert waren, werden folgende Teams bei der Deutschen Meisterschaft antreten:

  • RLP 2: Jean-François Wittmann und Jimmy Zwickert, Bornheimer Boule Club Nooh Draa
  • RLP 3: Ben Stark und Hannes Eberspach, VfSK Oppau 1900 – Athleten-Bouler
  • RLP 4: Ben Haug und Jürgen Hatzenbühler, VfSK Oppau 1900 – Athleten-Bouler
  • RLP 5: Christophe Pons und Alexandros Nikolaou, BC Knapp Denäwe Essingen
  • RLP 6: Leander Becker und Olaf Becker, VfSK Oppau 1900 – Athleten-Bouler
  • RLP 7: Malik Faas und Chamekh Lazhar, Bouleclub Saubrenner Wittlich

Als Nachrücker wurden die Teams mit den meisten Ranglistenpunkten unter den Verlierern der letzten Qualifikationsrunde benannt:

  • Nachrücker 1: Anja Deubel und Carsta Glaser, VfSK Oppau 1900 – Athleten-Bouler
  • Nachrücker 2: Ralf Knobloch und Christophe Bonnamour, PF Wartbergbouler Alzey

Als Verantwortlicher vor Ort wird Vizepräsident Jürgen Hatzenbühler fungieren.

Der PVRLP bedankt sich beim Ausrichter Pétanque 07 Morbach für die Bereitstellung der Anlage sowie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Das Team aus Sportwart und Schiedsrichtern zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden; besondere Vorkommnisse waren nicht zu vermelden.

Ein weiterer Dank gilt Patrick Danger für die Bereitstellung der Bilder. Um einen lebendigen Eindruck von unseren Veranstaltungen vermitteln zu können, freuen wir uns stets über die Zusendung weiterer Fotos. Die Verantwortlichen vor Ort finden nicht immer die Zeit und Möglichkeit, zusätzlich auch den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit abzudecken.
Weitere Bilder von Peter Gilbert.