Außerordentliche Landesversammlung PVRLP am 07.08.2021 um 10:00

Außerordentliche Landesversammlung PVRLP am 07.08.2021 um 10:00 via Zoom

TOP: Beschlussfassung Etat 2021

Liebe Vereinsverantwortliche, liebe Verbandsmitglieder,

am Freitag ist bereits die Einladung zur außerordentlichen Landesversammlung des PVRLP per Mail an die einzelnen Vereine verschickt worden. Die LV findet über Zoom statt.

Grund für die außerordentliche Sitzung ist die Beschlussfassung für den Etat 2021. Der geplante Etat wurde als Anhang mit der Einladung zur Ansicht verschickt.

Sollte eine Einladung verloren gegangen sein, bitte mit einer Mail-Adresse bei mir melden, dann kann ich die Einladung noch einmal verschicken.

Mit freundlichen Grüßen

Vize-PVRLP

Axel Rau-Reisinger

Länderpokal 2021 Ensdorf (Saarland)

Am 17.07./18.07.21 fand in Ensdorf der Länderpokal 2021 statt. Hier messen sich die Teams aus den Bundesländern im Pétanquesport.

Für den PVRLP traten zwei Herrenteams, ein Frauenteam, ein Espoirteam sowie das Juniorenteam an. Unterstützt wurden diese durch Stefan Zwirtz (Chef d`equipe), Michael Gordon (neuer Sportwart), Gabi Ackermann-Buhler (Frauenwartin), sowie Horst Hein und Stefan König als unterstützende Trainer.

Am Schluss kam ein 6. Platz heraus, punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften. Dies bedeutet gegenüber Heerlen eine Verbesserung um einen Platz. Erfreulicherweise konnten die Junioren mit einem 3. Platz eine sehr gute Platzierung einfahren.

Das Espoirteam konnte trotz vermeintlicher Bestbesetzung ihr Potential nicht abrufen. Lediglich Valentin König konnte mit einem 2.Platz im Tireurwettbewerb auf sich aufmerksam machen.

Die Herrenteams warteten mit durchwachsenen Leistungen auf, wobei Team 1 die Nase vorn hatte.

Die absolute Krönung lieferten die Frauen ab. Sie konnten ihren Erfolg in Heerlen als beste Frauenmannschaft wiederholen und das ohne Niederlage. 

Herzlichen Glückwunsch hierzu.

Chef d´equipe Stefan Zwirtz und der neue Sportwart Michael Gordon zogen am Ende ein positives Fazit. Man konnte sich im Mittelfeld behaupten und das Frauenteam bewies einmal mehr, dass es auch zu mehr reichen kann.

Ich persönlich verabschiede mich und wünsche Michael viel Glück als Sportwart des PVRLP. 

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz

Länderpokal 55 plus Diefflen (Saarland)

Am 17.07./18.07.2021 fand in Diefflen der Länderpokal 55 plus statt. Nach dem 4.Platz in Rastatt 2020 ging man mit dem Team mit einem gesunden Selbstvertrauen ins Rennen, zumal die Vorbereitung sehr gut verlief. Die Ü55 Frauen ging unverändert an den Start, lediglich die Ü55/65 Herren mussten an zwei Positionen verändert werden. 

Am Schluss blieb ein 6. Platz, der die Erwartungen nicht ganz erfüllte. Das mehr drin gewesen wäre, beweisen der 1.Platz der Ü65 sowie der 3. Platz von Malik Faas beim Tireur Wettbewerb.

Die Ü65 präsentierte sich in vorbildlicher Verfassung, angetrieben von Josef Schreiner, der auch dieses Jahr die Rolle des Kapitäns annahm und seine Mitspieler in kritischen Situationen mitriss und motivierte. So fuhr man mit 6:1 Siegen den Turniersieg ein. 

Die Ü55 Frauen hatte sich viel vorgenommen, konnte man doch in gleicher Besetzung spielen. Jedoch sollte es an diesen Tagen nicht klappen. Abhaken, wir denken, mit diesem Team werden wir noch viel Spass haben.

Die Ü55 Herren mussten sich erst zusammenfinden und mussten zudem noch auf Thomas Merz verzichten, der erst am Abend anreiste. Nach zwei Niederlagen rappelte man sich auf und kam zum 2:2, doch diese Steigerung konnte man letztendlich nicht kompensieren.

Am Schluss war man mit den Ergebnissen zufrieden, vor allem die Harmonie in der Mannschaft lässt für die Zukunft hoffen.

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz (Chef d`equipe) 

Länderpokal 2021 in Ensdorf (Saarland)

Am Wochenende vom 17/18. Juli 2021 fand in Ensdorf der diesjährige Länderpokal statt. Das Juniorenteam von Rheinlandpfalz trat mit den Spielern Leander Becker (Athletenbouler Oppau), Hannes Eberspach (TV Edigheim) und Alex Hein (ASV Ludwigshafen) zu diesem ersten großen Sportereignis in 2021 an. Im Vorfeld hatte das Team schon einige gemeinsame Trainingseinheiten durchgeführt. Man hatte sich sehr viel vorgenommen und wollte unbedingt um den Titel mitspielen. Leider machte eine Sommergrippe bei Leander einen Strich durch diese Rechnung, der Titel wurde knapp verfehlt. Trotzdem zeigte unser Team eine hervorragende Leistung. Es wurde gekämpft, man hat nicht aufgegeben und hat seine Mitspieler unterstützt und angefeuert. Alle Aktionen im Spiel wurden gemeinsam besprochen. Man trat als wahres Team auf!

 

Zu den Spielen:

Im ersten Spiel traf man auf das Team von Bayern. Dort traf man auf ein Team mit zwei Juniorenkaderspielern. Dieses Spiel ging man sehr konzentriert an, machte Punkt um Punkt. Am Ende war ein klarer 13:2 Sieg zu verbuchen. Ein gelungener Einstand.

Im nächsten Spiel ging es dann schon gegen einen Titelanwärter. Das Team aus NRW erwies sich als der erwartet schwere Gegner. Bis kurz vor Spielende hatte man das Spiel im Griff, doch jetzt machte sich die Grippe von Leander bemerkbar. NRW nutzte diese Schwächephase und konnte nach einem guten Spiel noch 13:10 gewinnen.

Im dritten Spiel ging es dann gegen das Gastgeberteam aus dem Saarland. Auch hier musste man sich nach anfänglicher Führung mit 13:5 geschlagen geben. Dies war dann aber auch das einzig schwache Spiel unseres Teams.

Nach einer etwas längeren Mittagspause traf man im letzten Spiel des Tages auf Berlin. Die Pause tat unseren Spielern sichtlich gut, Berlin wurde mit 13:1 deutlich geschlagen. Damit hatte man nach dem ersten Tag ein ausgeglichenes Punkteverhältnis.

Am zweiten Tag hatte man es zu Beginn mit den Junioren aus Baden-Württemberg zu tun. Dies war wohl eines der besten Spiele beider Teams. Das Spiel war ausgeglichen, unser Team lag bis zum Stande von 12:12 immer in Führung. Nach einer Spielzeit von knapp über 2 Stunden gelang dann der BaWü`lern ein glücklicher 13:12 Erfolg über die Pfälzer.

Als nächstes stand ein Spiel gegen Niedersachsen an. Da der Landesverband NiSa kein Juniorenteam stellen konnte, wurde das Spiel für alle teilnehmenden Landesverbände als Freilos gewertet. Die Pause tat uns sichtlich gut nach dem kräftezehrenden Spiel gegen BaWü.

Im letzten Spiel traf man auf das Juniorenteam aus Hessen. Hier zeigte sich die ganze Stärke des Pfälzer Teams. Hessen hatte nicht den Hauch einer Chance und wurde mit 13:1 geschlagen. Die Enttäuschung bei den Hessen war groß, dachte man doch, dass man durch diese Niederlage den ersten Platz verspielt hatte. Erst später erfuhr man, dass Hessen durch den direkten Vergleich mit NRW den Titel als bestes Juniorenteam gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Sieg.

Für unser Team reichte es am Ende zu einem dritten Platz. Es war sicherlich mehr drin, aber wegen der gesundheitlichen Probleme in unserem Team, kann man dies trotzdem als Erfolg werten. Es war schön, mal wieder alte Boulefreunde und Bekannte zu treffen. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.

Horst Hein

Jugendwart PVRLP

Corona Regelungen

Hallo Boulisten,

da die Coronasituation sich immer mehr entspannt und die Einschränkungen immer mehr gelockert werden sind wir natürlich auch dabei unsere Vorgaben zu überarbeiten.

Im Ligakonzept haben wir die Bewirtung ausgeschlossen. Auf Grund der Änderungen würden wir die Vereine bitte, die ihre Gäste bewirten möchten, das selbst mit den zuständigen Behörden vor Ort zu klären. Sollten diese grünes Licht geben, werden wir uns nicht dagegen stellen.

Für das Präsidium

Sven Fiedler Ligawart

Sportabzeichenabnahme

Saskia Helfenfinger-Jeck
Montag, 12. Juli 2021 – 15:30 Uhr
In Frankreich ist es ein Nationalsport. Boule oder Pétanque werden in Ludwigshafen
aber auch intensiv gespielt. „Wir sind hier wirklich eine Hochburg“, sagt Horst Hein,
Jugendwart des rheinland-pfälzischen Verbandes. Schließlich kommen nationale Titelträger aus der größten pfälzischen Stadt. Und diese haben etwas ausgelöst.
Kaugummi kauend kniet Hannes Eberspach im Ring. Tief hat er sein rotes Käppi mit dem
markanten Logo der New York Yankees ins Gesicht gezogen, formt die Hand kurz zu einem
Art Rohr, pustet hindurch, greift die silberne Kugel, führt den Arm nach hinten und lässt sein
Spielgerät just im richtigen Augenblick los. Ein immer wiederkehrendes Ritual. Tausende
Mal erprobt. Im Gegensatz zu den anderen Spielern am Sonntag wirft oder legt Eberspach aus
der Hocke. Er erhofft sich damit einen sichereren und kontrollierteren Abwurf als aus dem
Stand. Fast berührt seine Kugel das „Cochonnet“, das auf Französisch doch etwas eleganter
als die deutsche Übersetzung Ferkel oder Schweinchen klingt. Der 14-Jährige heimst einen
Dreier ein.
Bei der ersten Aufgabe des Boule-Sportabzeichens muss die Spielkugel in sechs Versuchen in
den Zielsektor mit unterschiedlichen Wertungsbereichen gelegt werden. Einen, zwei oder gar
drei Punkte gilt es zu holen. Wer komplett daneben liegt, für den muss Prüferin Anette
Schangai auch mal zwangsläufig eine Null eintragen. Ob Eberspach mit dem ersten
Durchgang zufrieden ist? Anzusehen ist es ihm nicht, denn während der knapp zweistündigen
Prüfung hat der Youngster sein Pokerface aufgesetzt, verzieht kaum eine Miene. Nur hin und
wieder, so zumindest lässt es sich ansatzweise erahnen, huscht ein kleines Lächeln über sein
Gesicht oder er ruft seiner Boule-Kollegin Emily Weiß ein aufmunterndes „Allez“ zu.

Ludwigshafener starten beim Länderpokal
Am Ende reicht es für den Edigheimer zum Bronzenen Sportabzeichen. Der 14-Jährige ist ein
echter Pétanque-Profi, war bei den Minimes, der jüngsten Altersklasse, bereits zwei Mal
deutscher Meister. Unter anderem mit Nachwuchs-Nationalkader-Athlet Alexander Hein
(ASV Ludwigshafen), der am Sonntag zeitgleich das Leistungsabzeichen beim Jugendwart
des rheinland-pfälzischen Landesverbandes, Horst Hein, macht, wird Eberspach in Kürze
beim Länderpokal im Saarland starten. In der Pfalz gebe es aktuell 28 Kinder, die mit Lizenz
spielen, 17 allein kämen aus Ludwigshafen, sagt Horst Hein stolz. „Wir sind hier wirklich
eine Hochburg“, macht er deutlich.
Ein langgezogenes „Ja“ hallt am Sonntagnachmittag kurz nach halb vier über den Platz.
Ingrid Kaiser (75) freut sich wie Bolle über das Silberne Boule-Sportabzeichen. Lange ist die
ehemalige Physiotherapeutin noch nicht dabei. „Das sind vielleicht jetzt zwei Jahre“, sagt die
Sportskanone. Gemeinsam mit Ehemann Walter-Georg war sie damals im Heuweg spazieren
und entdeckte die schmucke Anlage des VSK. Da war es um sie geschehen. Seitdem kommt
sie regelmäßig hierher und spielt gemeinsam mit ihrem Mann oder aber alleine.
Rückblick: Paul Lagall, Boule-Abteilungsleiter des VSK Niederfeld, gibt um Punkt 14 Uhr
den Startschuss und schickt die Boulisten mit den Worten „Lasst die Spiele beginnen“ auf die
Anlage. In ihrer ruhigen Art erklärt Anette Schangai, eine von nur zehn Prüfern in Rheinland Pfalz und dazu noch die einzige Frau, den Ablauf der sechs Prüfungsaufgaben: drei Übungen
im Legen, drei Übungen im Schießen. Jeder, so stellt sich heraus, hat dort oder dort seine
Stärken und Schwächen. Und dann kommt ja noch der sich ständig wechselnde Untergrund
hinzu, der so manchen Boulisten im Idealfall innerlich oder lauthals fluchen lässt. „Ein
einziges Steinchen kann die komplette Richtung verändern“, erklärt Lagall. Auch die
Witterung hat Einfluss auf die Bodenbeschaffenheit, die den Akteur immer wieder aufs Neue
fordert.

Technik hat ihre Tücken
Die Technik des Boulespielens hat ihre Tücken, benötigt Übung und der Abteilungsleiter
demonstriert, wie sich je nach Handhaltung die Richtung der Kugel ändert. Der Handrücken
zeigt beim Legen und Schießen grundsätzlich nach oben, der Daumen – ob nach oben oder
unten gerichtet – leitet einen Links- oder Rechtsdrall ein.
Das Boule-Sportabzeichen richtet sich explizit an Breitensportler. Doch ganz so einfach ist es
dann doch nicht, das Bronzene, Silberne oder gar Goldene zu bekommen. Dementsprechend
konzentriert geht es im Boulodrom zur Sache. „Gespielt wird mit Schwung, aber ohne Kraft“,
erläutert Lagall. Und selbst dem erfahrenen Boulisten passiert es, dass bei der ersten Prüfung
im Legen die eine oder andere Kugel weitab des eigentlichen Sektors landet. Schnell aber
grooven sich die Spieler ein. Das Gefühl für die Entfernung habe sie beim Golfen gelernt,
erzählt Ingrid Kaiser. Anfangs war das Legen eine ihrer Stärken. „Ich war erst eine
,Legehenne’ und habe mit der Zeit den Mut zum Schießen gefunden“, sagt sie lachend. Bei
Schießprüfung eins gilt es sechs Kugeln aus dem Schießkreis zu bugsieren. Auch hier werden
Punkte verteilt. Eines sei verraten: Nicht jeder sammelt am Sonntag ausreichend Zähler fürs
Boule-Sportabzeichen. Aber zum einen war es eine Premiere beim VSK und zum anderen, so
versprechen es die Verantwortlichen, wird es nicht die letzte Möglichkeit bleiben, sich im
Boule-Sportabzeichen zu versuchen. „Der Spaß steht ja im Vordergrund“, meint eine
keinesfalls enttäuschte Seniorin und macht sich nach der Prüfung auf, um noch eine Runde
Boule zu spielen – ganz ohne Druck.

Verabschiedung

Liebe Verbandsmitglieder,

meine Amtszeit neigt sich dem Ende zu, ein Grund mich bei Euch allen für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu bedanken.

Der Dank gilt den Mitgliedern des Vorstands, die trotz Unterbesetzung den Betrieb nicht nur aufrecht erhalten, sondern auch weiterentwickelt haben.

Dazu gehören auch die Vertreter der Vereine, die bei der Landesversammlung den Vorstand mit kritischen konstruktiven Beiträgen unterstützt haben.

Dabei ging es um erste Praxiserfahrungen der neuen Ligaordnung und nachfolgend die Einteilung der Struktur in vier Bezirke.

Ein weiterer Punkt war die Verpflichtung der Vereine, Schiedsrichter zu stellen. Hier sind wir auf einem guten Weg.

Das Ziel, die Spieler, die unseren Verband bei DM´s und dem Länderpokal vertreten, mehr zu unterstützen, haben wir umgesetzt und eine sehr positive Resonanz erhalten. Hier ist jedoch noch mehr Unterstützung von Trainer/Betreuern/Beauftragten notwendig, der Sportwart alleine wird das nie stemmen können. Leider ist das Ziel, einen B-Kader aufzustellen, auf der Strecke liegen geblieben.

Ich freue mich auf, dass der Vorstand mir das Mandat erteilt hat, auch nach dem offiziellen Ausscheiden am nächsten Samstag unsere Teams beim Länderpokal führen zu dürfen.

Sehr positiv ist, dass es uns gelungen ist, den Kontakt zum DPV zu intensivieren. Somit ist der PVRLP wieder ein zuverlässiger Partner im Verbund.

Und nicht zuletzt die Herausforderung Corona. Ich persönlich habe mich gefreut, mit welcher Souveränität die Vereine der Krise entgegengetreten sind. Aufgrund der regional unterschiedlichen Vorschriften konnten wir da nur unterstützend mitwirken. Und wir alle haben es geschafft, die Landesversammlung „online“ sehr diszipliniert durchzuführen.

Ich freue mich, dass es offensichtlich Bewerber gibt, die unseren Verband führen und weiterbringen wollen.

Ich wünsche Euch, den Spielern, den Vereinsvertretern und dem zukünftigen Vorstand alles Gute und viel Erfolg.

Lydia, Jonas und mir war es eine Ehre, den Verband führen zu dürfen.

Liebe Grüße

Stefan Zwirtz

Präsident PVRLP